Ernährungstipps by Matriggs

Viele Mythen rund um das Thema Ernährung kursieren in den Medien, sozialen Netzwerken und Co. Wie wir dieses Thema sehen, kannst du in den folgenden fünf "Ernährungstipps by Matriggs" zur Ernährung lesen.

Tipp 1: Nehme täglich viele kleine Mahlzeiten zu dir und warte nicht, bis du Hunger hast.

Die Devise muss lauten: Immer satt sein, um Heißhunger zu vermeiden. Denn Heißhunger und/oder die darauffolgende Masse an Essen, das du in kurzer Zeit zu dir nimmst, liegt nicht nur störend im Magen und kann dich somit durch dein nächstes Training plagen. Vielmehr ist Heißhunger auch ein Anzeichen dafür, dass man dem Körper gewisse Stoffe, die er benötigt, zu lange vorenthalten hat, was auf Dauer nicht gesund ist.

Tipp 2: Dosiere die Menge an Kohlenhydraten, die du zu dir nimmst, ganz bewusst.
Typische Kohlenhydratlieferanten wie z.B. Nudeln, Brot, Reis sind oft vergleichsweise frei von Mineralien und Vitaminen. Daher sollten solche Produkte einen eher geringen Anteil der Ernährung ausmachen. Es ist nicht wahr, dass generell durch wenig Kohlenhydrate zu wenig Energie an den Körper geliefert wird: Fette, Ballaststoffe, Mineralien, Proteine und Vitamine sind ebenfalls Energielieferanten.
Vor hochintensiven Belastungen allerdings, also vor allem vor Wettkämpfen, kann der Körper von einer erhöhten Kohlenhydratzufuhr profitieren. Denn Kohlenhydrate bringen den Vorteil mit sich, dass sie sehr schnell Energie zur Verfügung stellen können. Auf diese Energiereserven muss dein Körper während der Höchstleistung zugreifen können.

Tipp 3: Ernähre dich NICHT sonderlich fettarm.
Fette sind nicht nur Energielieferanten, sondern werden auch benötigt, um Vitamine zu speichern und verarbeiten zu können. Es  ist ein Mythos, dass nur Fette an Gewichtsproblemen schuld sind!

Tipp 4: Nehme nicht regelmäßig Zucker zu dir.
Zucker erhöht den Blutzuckerspiegel und speichert Fett. Um also sowohl dein Herzkreislaufsystem zu schützen als auch dein Gewicht im Griff zu behalten, solltest du daher weitestgehend konkret auf Zucker verzichten.

Tipp 5: Passe bewusst deine Ernährung den Gegebenheiten an.
Beispiel: Steht eine sehr lange Trainingseinheit an oder solltest du Ganztagsausflüge planen, bei denen es anstrengend werden könnte, so dienen Kohlenhydrate natürlich zusätzlich zur Energieversorgung des Körpers. „Bewusst“ heißt jedoch auch hier genauer hinzusehen: Vollkornprodukte sind grundsätzlich gesünder als andere, da diese zusätzlich einen hohen Anteil an Vitalstoffen enthalten (z.B. Eisen), welche ein aktiver Organismus zu einem hohen Grad benötigt. Außerdem gut sind z.B. Quinoa (hoher Anteil an Proteinen), Hirse (hoher Anteil an Eisen, Calcium).

Die Kombination macht’s

Du musst natürlich nicht gänzlich auf Kohlenhydrate verzichten. Am besten ist es, du nimmst eine für dein Empfinden ausreichende Menge davon in der Früh zu dir – so hat der Körper den ganzen Tag Zeit, diese zu verarbeiten.
Zum Naschen zwischendurch eignen sich z.B. sehr gut Gemüse und Nüsse auf Grund des hohen Anteils an u.a. Vitaminen und Fetten. Achtung: Obst enthält sehr viel Zucker – sollte daher auch sehr bewusst dosiert werden.
Das wichtigste bei der Ernährung ist, dass sie stets ausgewogen ist. Es sollte nicht jeden Tag das gleiche sein – nicht nur auf Grund der ausgewogenen Zufuhr an Vitalstoffen, sondern auch um des Genuss‘ Willen
😉

Ein sehr renommierter und von Profisportlern hoch anerkannter Ernährungswissenschaftler und Nährstoffberater ist Dr. Wolfgang Feil – er arbeitet unter anderem eng mit Ärzten, Sportwissenschaftlern und Physiotherapeuten zusammen. Auch wenn die strikte Auslegung seiner Ernährungsstrategie nicht auf jeden passend und einhaltbar erscheint, verfolgt und verbreitet er aus unserer Sicht einen sehr guten Ansatz zur Ernährung. Hier geht’s zu seiner Homepage.


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