HIIT - Training

5 Stunden auf dem Rad, 20 km Laufen, Umfänge bolzen ohne Ende und trotzdem irgendwie nicht so die richtigen Pfeile im Köcher im Wettkampf? Eventuell setzt du nicht die richtigen Reize – versuche es doch einmal mit hochintensivem Intervalltraining (HIIT) – eine Art des Trainings, die zwar aus dem Bereich der Diäten bekannt wurde, jedoch auch für jeden Ausdauersport eine sehr effiziente Variante des Trainings darstellt.

„Effizienz statt Umfang“

Es ist durchaus richtig, dass du als Triathlet Zeit in Sport und Training investieren musst, wenn du Erfolge feiern möchtest. Die Kunst daran ist nur, diese Zeit auch sinnvoll und effizient zu nutzen. Es ist nicht oberstes Ziel, am Ende der Woche mit der Anzahl der geleisteten Trainingsstunden oder zurückgelegten Kilometer prahlen zu können. Viel wichtiger ist doch der Aspekt, was du während dieser Zeit tatsächlich geleistet hast. Ob du damit deinem Ziel näher gekommen bist, beim nächsten Triathlon schneller und leistungsfähiger zu sein als noch beim Letzten. Und das funktioniert nur, wenn du im Training auch mal an deine Grenzen gehst, um diese nach und nach zu verschieben.

Hier kommt HIIT ins spiel. Oft kontrovers diskutiert und unserer Meinung absolut notwendig. Während natürlich lange Ausdauereinheiten von Nöten sind, um die gesamte Distanz eines Triathlons hinter dich bringen zu können, solltest du auch sehr intensive Intervalle in dein Training einstreuen.

Kurze Abschnitte, in denen du alles gibst, was du kannst, in Kombination mit ruhigen Pausen (lockeres Schwimmen, lockeres Radeln oder lockeres Laufen), in denen dein Körper lernt, sich während der Bewegung zu regenerieren – das stellt eine effiziente Trainingsausführung dar und bringt dir die notwendige Wettkampfhärte und lässt dich letztendlich deinen Zielen Schritt für Schritt näher kommen. Genauso kannst du deine wettkampfspezifische Ausdauer trainieren. Denn dadurch wirst du resistent gegen äußere Einflüsse wie leichten Wellengang oder leichte Gegenströmung im Wasser, Anstiege oder Gegenwind an Land und nicht zuletzt Gegner, die dich kurzer Hand überholen möchten oder dir einfach zu nahe kommen und drohen dich zu überholen.

Dein Körper lernt, dich noch einmal entschieden nach vorne zu bringen, während er sich kurz nach der kurzen intensiveren Phase in Bewegung wieder regenerieren kann. Das Gefühl von Muskeln, die überfordert sind, und dich während des Triathlons in den Zustand der „Ohnmacht“ oder Schlappheit versetzen, gehört nach dosierter Anwendung der HIIT-Methode nach und nach der Vergangenheit an. Natürlich ist auch hier wieder auf die „gesunde“ Mischung der Ausdauer-Umfang-Methode und der HIIT-Merhode zu achten. Nicht zuletzt die aktuelle Trainingsphase und noch wichtiger, das Leistungsvermögen spielen eine große Rolle bei der Häufigkeit der HIIT-Einheiten. 

 

Zum Thema Trainingsphasen schreiben wir in den kommenden Wochen noch ausführlicher.

 



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