Saisonpause - die wichtigste Einheit der Saisonvorbereitung

Der Sommer ist vorbei – damit liegen auch die meisten Triathlons hinter uns. Die Saison ist also geschafft und dein Körper hat die letzten Monate viel geleistet. Grund genug, ihm eine ausgiebige Pause zu gönnen. Die Saisonpause dient jedoch nicht nur zur Erholung von den vergangenen Plagen, sondern auch zur Regeneration für die nächste Saisonvorbereitung – Regeneration, die unerlässlich ist, um Kraft zu schöpfen, Verletzungen abzuwehren und wieder vollumfänglich fit zu werden. Auch für den Kopf und die Motivation ist eine Pause Gold wert. Seinen Fokus ein paar Wochen lang abseits des Sports zu legen, den Gedanken „freien Lauf“ lassen, nicht mehr an Trainingsverpflichtungen denken. Das macht den Kopf frei und lässt nach einer Weile die Lust auf und die Motivation zum Sport wiederkommen.

Doch wie gestalte ich die Pause? Soll ich mich gar nicht mehr bewegen? Und wie lange soll sie sein?

Wir empfehlen eine Pause von 4 bis 6 Wochen, wobei die ersten 1,5 bis 2 Wochen keinen Sport beinhalten sollten. Nach dieser Phase wird die „inaktive“ Erholungspause zur aktiven Pause – das heißt es macht Sinn den Körper langsam wieder  auf ein Training vorzubereiten, den Kreislauf auf die nächste Saisonvorbereitung einzustimmen. Nicht durch spezifisches Training, sondern durch Alternativen, welche primär dazu dienen, den Kreislauf und damit Muskeln, Sehnen und Gelenke wieder an die sportliche Belastung heranzuführen. Als Alternativen können dabei zum Beispiel Skaten, Wandern, Klettern, Bouldern gewählt werden. Nicht täglich, sondern immer noch gering dosiert, machen diese Betätigungen wieder Lust auf mehr, und sind gleichzeitig noch regenerierend für die spezifische Belastung des Triathlon. Dabei solltest du darauf achten, dass jedem Tag, an dem du Sport gemacht hast, ein Tag Pause folgt. Du wirst sehen, nach den 4 bzw. 6 Wochen wird sich die Muskulatur leichter anfühlen und der Bewegungsablauf wieder leichter fallen. Dann kann der aktive Teil der Saisonvorbereitung beginnen. Wenn du hierzu Hilfe in der Trainingsberatung benötigst – wir unterstützen dich gern. Schau doch einfach mal hier, was wir für dich haben – oder schreibe uns direkt eine E-Mail


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