Wie strukturiere ich mein Training?

Du bist Triathlet und trainierst regelmäßig? Es macht dir Spaß dich zu fordern und zu messen? Es fehlt aber die Struktur oder der „Feinschliff“? Matriggs gibt dir ein paar Tipps, wie du deinem Training die passende Struktur verleihst. Damit deiner Leistung noch das „i-Tüpfelchen“ aufgesetzt wird und du dich weder unter- noch überforderst und nicht zuletzt, um Verletzungen durch unstrukturiertes Training vorzubeugen.

In der Trainingslehre spricht man allgemein von Periodisierung des Trainings. Jedes Lebewesen unterliegt biochemischen Prozessen – was dazu führt, dass die Leistungsfähigkeit eines Jeden von Tag zu Tag variiert. Du kennst das sicherlich unter dem Begriff „Tagesform“. Dies ist eine wichtige Komponente für die Planung des Trainings, denn du hast nur eingeschränkt die Möglichkeit diesen natürlichen Rhythmus zu verändern.

Funktionieren kann die Veränderung des Rhythmus nur, wenn du dem Körper langfristig ähnliche Signale in Sachen Intensität setzt, auf die er sich dann entsprechend einstellen kann. Die meisten Trainer setzen bei der Periodisierung auf einen 3-1-Rhythmus. Das bedeutet: 3 Wochen hintereinander steigt die Intensität des Sports an (beginnend mit hohem Umfang bei wenig Intensität – reduziert man über die 3 Wochen den Umfang und steigert die Intensität). In der 4. Woche einer Periode kann sich der Körper „entspannen“ – hier erhält er die notwendige Zeit um zu regenerieren (geringer Umfang, geringe Intensität). Am Ende der 4. Woche kann dann ein Leistungstest eingebaut werden, um zu sehen, wie man sich über die letzten Perioden hinweg entwickelt hat. Der Leistungstest am Ende der 4. Woche wird durch einen geplanten Triathlon natürlich ersetzt. Daher ist es auch wichtig, dass man seine Hauptwettkämpfe immer innerhalb einer regenerativen Woche einplant, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Über diese Periodisierung erlangst du nach und nach ein steigendes Leistungsniveau. Grund hierfür ist die in der Trainingslehre generell anerkannte „Superkompensation“ – dieser Begriff beschreibt das Phänomen der Leistungsentwicklung, die in Leistungssteigerung mündet: steigerst du deine Leistung stetig und gewährst dann deinem Körper ausreichend Regeneration, so wird er nach der Regenerationsphase einen Leistungssprung machen. Führst du das auf Dauer fort, so wirst du einen sehr positiven Aufwärtstrend erfahren und zwar kurzfristig (innerhalb eines 4 Wochen-Zyklus), mittelfristig (innerhalb einer Saison) sowie auch langfristig (über mehrere Jahre).

Fazit: Nicht das harte Trainieren bringt dich weiter – vielmehr ist es das vernünftige Trainieren, dass dich deinen Zielen näher bringt! Eine gesunde Kombination aus lockeren, intensiven und regenerativen Einheiten sind der Schlüssel zum effizienten Trainingsaufbau. Matriggs hilft dir, dein Training auf deine individuellen Bedürfnisse abzustimmen – Konzentriere dich auf das Training und überlasse die Planung uns!


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