Vegane Ernährung und Triathlon? Geht das?

Das Thema Ernährung rückte in der jüngsten Vergangenheit immer mehr in das Bewusstsein der Gesellschaft. Unterschiedlichste Ernährungstheorien werden diskutiert, ausprobiert, verfolgt und verbreitet. Für Sportler stellt sich berechtigter Weise immer wieder die Frage, ob man durch die Verfolgung bestimmter Ernährungstheorien ausreichend Vitalstoffe, Mineralstoffe etc. zu sich nimmt. Matriggs ist der Meinung, dass man als Triathlet sogar mit rein pflanzlicher, also veganer Ernährung alle Bedarfe des Körpers decken kann, solange man den Weg dieser Ernährungsform bewusst und sinnvoll geht.

Dass in pflanzlichen Zutaten eine Vielzahl an Vitaminen und Vitalstoffen zu finden ist, ist uns allen bekannt – denkt man an Vitamin C so hat man unweigerlich das Bild einer Zitrusfrucht vor Augen. Hat man Lust auf eine gesunde Art von Mittagessen, weicht man doch häufig auf einen Salat aus, wohlwissend, dass dieser wohl einige gesunde Inhaltsstoffe hat. Andererseits weiß man auch, dass Calcium eben in Milch vorzufinden ist und Rindfleisch zum Beispiel sehr viel Eisen enthält und ein Schnitzel eben satt macht. Klar also, dass man sich die Frage stellt, ob man über rein vegane Ernährung seinen Körper ausreichend versorgen kann.

Setzt man sich mit dem Thema vegane Ernährung tiefer gehend auseinander, so wird man schnell lernen, dass die Nährstoffdichte und der erhöhte Ballaststoffreichtum pflanzlicher Elemente nicht nur alles liefern können, was der Körper benötigt, sondern diese auch zu einem besseren Sättigungsgefühl führen können. Der berühmte Kochbuchautor Attila Hildmann lehrt und vertritt die Meinung, dass „tierfreie“ Ernährung den Cholesterinspiegel senkt, und durch die Schutzstoffe, die pflanzliche Ernährung beinhaltet, der Körper besser vor krankheitserregenden Einflüssen geschützt ist. In seinen zahlreichen Rezepten zeigt er die Vielseitigkeit veganer Ernährung und erklärt, wie es funktioniert sich ohne tierische Stoffe nicht nur sehr lecker, sondern auch sehr gesund und ausgewogen zu ernähren. Auch die Albert-Schweitzer-Stiftung setzt sich mit dem Thema vegane Ernährung auseinander und weist dabei nicht nur darauf hin, dass vegane Ernährung, wenn man sie richtig angeht, sehr gesund ist, sondern zusätzlich der Massentierhaltung vorbeugt. Und gerade dies ist, ob man nun Veganer oder Verpfechter tierischer Nahrung ist, eine ökologisch äußerst bedenkliche Entwicklung.

Fazit: Solange du dich über die Form der veganen Ernährung informierst, und bewusst ausgewogen Nährstoffe zu dir nimmst, tust du deinem Körper und sogar deiner Umwelt etwas Gutes – und bewusst solltest du dich als Sportler ohnehin ernähren 😉

 


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